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Der Farbanschlag
Der Farbanschlag
Schweizer Comicband von Andreas Müller-Weiss
Zürich, Anfang September 1937. Umberto Campi, ein aus der Toskana eingewanderter Maurer, schmeisst in einer düsteren Nacht mehrere Farbflaschen gegen die brandneue Brandwache von Stadtbaumeister Herter, wird ertappt und droht bei der Vernehmung mit noch viel Schlimmerem...
Der auf Deutsch geschriebene Polit-Krimi um den Kunstmaler Giacometti, den damaligen Stadtbaumeister Herter, die Freimaurer und viele weitere Personen aus dieser Zeit, zeigt das Zürich der Vorkriegszeit kurz vor der Abstimmung über die Anti-Freimaurer-Initiative von Arthur Fonjallaz im November 1937. Nebst vielen detailgetreu dargestellten Originalschauplätzen in und um Zürich, sind zum Beispiel das Plakat der Befürworter der Fonjallaz-Initiative und der Lindenhof-Tempel bei einer Initiation zu erkennen.
Andreas Müller-Weiss wuchs in Spiez auf und absolvierte von 1965 bis 1972 das Architekturstudium an der ETH in Zürich. Seine Studienzeit fiel in die Phase der 68er-Bewegung, die ihn stark prägte. Ab 1977 veröffentlichte er Comics und Illustrationen und wurde 2010 mit dem Werkjahr der Stadt Zürich ausgezeichnet. Andreas Müller-Weiss hat mehrere Comics veröffentlicht, darunter dieses Album Der Farbanschlag, der 2014 beim Verlag Edition Moderne in Zürich erschien.
Unser Museum konnte die letzten Exemplare dieses Albums vom Verlag übernehmen. Es beinhaltet zusätzlich zu den 49 Seiten noch sieben weitere Seiten mit historischen Zusatzinformationen, auch über die Freimaurerei. Die Anzahl ist limitiert.
